Eine Unterkunft mit Hund im Darßland zu finden, ist nicht sehr schwierig, gestaltet sich aber schon anders als auf Rügen oder Usedom. Es gibt deutlich weniger Angebote, die mir gefallen haben. Landschaftlich ist das Darßland wunderschön und auch hier gibt es viel Naturschutzgebiete, wo man selbstverständlich den Hund an der Leine führt. Allerdings gibt es auch unendliche und lange Strände, die zu unserem Reisezeitpunkt kurz vor der Nebensaison Ende September nur noch wenig Besucher hatten. In regelmäßigen Abständen gibt es dort auch den „Hundestrand“, ein kurzer Streifen, der wohl den wenigsten Hunden gerecht wird. Zudem kommt auf diesem Streifen noch eine besondere Regel dazu, und zwar muss der Hund auch hier an der Leine geführt werden. Der einzige Vorteil zum Rest des Strandes ist die Erlaubnis, als Hund überhaupt den Strand  betreten zu dürfen. Wer einen Labrador kennt, weiß, wie es ist, mit ihm an der Leine zum Wasser zu gehen! Was mir mehrmals auffiel, war, dass viele Hundebesitzer alle Schilder ignorierten und an allen Stränden ohne Leine mit Hund gingen. Leider konnte ich nicht klären, ob es sich hierbei um eine Duldung der Gemeinde handelt oder die Hundebesitzer einfach alles ignorierten. Ich fand es im Darßland sehr schön, wäre gerne noch einmal dort hin gefahren, aber die Situation mit den Hundestränden wird mich als Hundebesitzer wahrscheinlich eher abhalten. Vielleicht mache ich noch einmal einen Versuch zwischen Oktober und März, denn da ist ja eigentlich der Strand überall für Hunde freigegeben – hoffe ich.

Demnächst: Urlaub mit Hund in Amsterdam

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