Wir reisen seit 16 Jahren immer mit Hund. Der erste Hund war ein Labrador Retriever , groß und 44 Kilo schwer. Zurzeit begleitet uns Gini, eine schwarze Labrador Hündin, eher klein mit knapp 30 Kilo. Diese Hunde reisen nicht unter ”kleiner Hund, ganz unauffällig“, sondern sind schon sehr präsent. Trotzdem haben wir in allen Ländern und Urlaubsorten, die wir vorher gut ausgewählt haben, durchweg positive Erfahrungen gemacht. Ziele dabei waren von großen Hauptstädten bis zu Touren durch ganz unterschiedliche Regionen, z.B. Holland, Frankreich, England-Cornwall, England-Wales, Gardasee, Slowenien, Kroatien, Dänemark, Südtirol, sowie Deutschland.Voraussetzungen für das Reisen mit Hund ist bei uns allerdings ein guter ”Autohund“. Ein Hund, der das Autofahren schlecht verträgt oder nicht mal ein paar Stunden ruhig liegen kann, lässt diese Urlaube nicht zu. Beim Labrador Retriever ist das kein Problem. Gini steigt ins Auto, legt sich hin, schläft ein und wacht wieder auf, wenn der Motor ausgeschaltet wird. Ansonsten gibt es ein paar Dinge, die wir immer oder meist dabei haben.

  1. Ein faltbarer, aus festem Stoff bestehender und damit sehr leichter Kennel. Er gibt dem Hund Sicherheit und Schutz in fremden Unterkünften und schont die Hotelzimmer. Zudem freuen sich die Hotelmitarbeiter, wenn sie sehen, dass man Rücksicht nimmt. Unsere Hunde kennen einen Kennel vom Welpenalter an und sind jedes Mal ganz begeistert, wenn dieser im Urlaub aufgebaut wird. Zu Hause wird er nicht genutzt.
  2. Handtücher für den Hund. Nach Spaziergängen und beim Labrador gerne auch nach ausgiebigen Badeeinheiten, ist es gut, den Hund vor dem Betreten des Hotels/Wohnung einmal sauber machen zu können. Zudem kann man so ein Handtuch auch mal als kleine Decke nutzen, wenn man ins Restaurant geht und den Hund unter dem Tisch ablegt.
  3. Leinen. Einmal kommt die normale Hundeleine mit. Dazu nehmen wir ein Brustgeschirr mit. Es trägt sich bei langen Spaziergängen angenehmer für den Hund und er kann ”freier“ gehen. Und – bei großen Hunden nicht ganz einfach – man kann den ganzen Hund nehmen und am Berg oder bei anderen Hindernissen, ihn im Brustgeschirr einfach hinweg heben.
  4. Ansonsten kommt noch der internationale Tierausweis, aktuelle Impfungen, etwas Spielzeug und eine Zeckenzange sowie das eigene Futter mit.

Das ist alles, was bei uns zum Reisen mit Hund dazugehört. Grundsätzlich halten wir uns in den Urlaubsländern daran, den Hund erst einmal grundsätzlich an der Leine zu führen, bis wir genaue Informationen haben. Es finden sich immer Möglichkeiten, den Hund auch mal frei laufen zu lassen. Hundekotbeutel hat man immer dabei, das wird in anderen Ländern auch schärfer verfolgt als in Deutschland. Fragen hilft immer – das ist eine Erfahrung, die wir gemacht haben. Wenn Du Dir unsicher bist, frage einfach – und meistens bekommst Du nette und freundliche Antworten. So bin ich immer wieder überrascht, wie oft ich mit meinem Hund in Geschäfte, Restaurants, Cafés und Ähnliches eintreten durfte. Bei Recherchen im Internet zu unseren Reisen habe ich selten richtig positive Reiseberichte gefunden und hoffe, anderen Hundebesitzern hiermit den einen oder anderen Tipp geben zu können.

Demnächst:  Urlaub mit Hund –  Mit Hund auf Usedom

 

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